Donnerstag, 20. November 2008

Familienausflug nach Nashville

Wir sind bereits über eine Woche bei den Hamms in Dickson in der Nähe von Nashville. Uns geht es hier sehr gut. Wir fühlen uns wie zu Hause und unternehmen hier ne Menge. Das erste Wochenende war sehr voll. Wir hatten am Freitag einen Pokerabend bei den Bergens (das sind die Schwester und der Schwager von Irene), am Samstag waren wir dann in der angesagtesten Musikbar "Stage" in Nashville und haben uns den Broadway bei Nacht angesehen. Am Sonntag hatten wir einen Traumhaften Tag mit Barbecue, Kuchen, Spaziergang bei traumhafter Herbstsonne und dann ein Familien-Bowlingabend. Am Deinstag hat sich Heinrich dann einen halben Tag frei genommen und wir sind zum Shoppen nach Nasville gefahren. Fotos findet ihr wieder in unserem Webalbum.
Ansonsten ruhen wir uns hier etwas aus und tanken neue Energie für den Rest des Trips. Wir werden voraussichtlich bis Sonntag noch hier bleiben und dann durchstarten. Am 2. Dezember müssen wir in New York das Auto abgeben. Ansonsten betätigen wir uns hier auch ein wenig sportlich. Kathy und Irene gehen zwischendurch aufs Laufband (das übrigens zum kleinen Fitnessraum des Appartmentkomplexes gehört undkostenfrei nutzbar ist), Heinrich und ich haben es schon drei Mal mit Tennis probiert. Also schaut mal wieder rein. Demnächst wieder Neuigkeiten from the road. Viele Grüße Kathy und Viktor
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Samstag, 15. November 2008

Willkommen bei den Hammstern

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir sind in Dickson bei Jamie Lynn, Irene und Heinrich Hamm angekommen. Bei der Familie meines Bruders werden wir mindestens eine Woche bleiben. Das letzte Mal haben wir uns vor über einem halben Jahr gesehen. Nach einer so langen Reise ist es ein Stück nach Hause kommen. Auftanken für die nächste Etappe bis nach New York. Sie hatten gerade erst Besuch aus Deutschland und konnten schon ein wenig üben. Wir haben sogar das Privileg im Ehebett zu schlafen. Da haben wir uns dann erst einmal ausgeschlafen. Die erste Nacht endete erst um 10.00 Uhr.
Am Donnerstag sind wir dann nach Nashville gefahren und haben nach den bisherigen Outlet-Shoppen noch einmal nachgelegt. Da haben wir schon das ein oder andere Schnäppchen gemacht. Ich habe Kathy gegenüber noch einiges nachzuholen. Die hat allein mit Schuhen ganz schön vorgelegt.
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Freitag, 14. November 2008

Welcome in Tennessee

Nach unserer ersten, sehr positiven Erfahrung mir Couchsurfen ging es heute nach Memphis, Tennessee. Die Stadt des Elvis Presley. Hier hat er seinen ersten Hit aufgenommen und sein Anwesen Graceland mit 22 Jahren gekauft. Wir sind also zu den Sun-Studios gefahren und haben eine Tour mitgemacht. Hier sieht man auch den ersten Plattenbrenner und bekommt einen Einblick in die Geburtsstunde des Rock`n`Roll. Dann durfte man ein Foto mit dem original Mikrofon von Elvis Presley machen, natürlich in Rockerpose. Anschließend sind wir nach Graceland gefahren aber das Wetter war nicht so toll. Seid wir in Arkansas sind, regnet es durchgängig. Bis dahin hatten wir gar keinen Regen. Weil es schon ziemlich spät und doch etwas teuer gewesen wäre, haben wir uns das Anwesen nicht mehr angesehen und sind zur nächsten Couchsurfing-Adresse gefahren. Die nächsten Gasteltern waren Amanda und Mark. Das Haus war vom feinsten und wir haben uns echt sehr wohl gefühlt. Amanda hat abends noch eine riesige Pizza für uns bestellt. Sie ist Polizistin und hatte auch noch zwei Kollegen zu Besuch. Wir haben uns den ganzen Abend über ihren Job und die Kriminalität der Jugendlichen unterhalten. Sie macht seit zwölf Jahren die Nachtschicht und hat uns auch noch ihre Ausrüstung gezeigt die ganze zehn kg wiegt. Als Gift haben wir von ihr das original Emblem der Polizei von Memphis erhalten. Morgens hat sie uns sogar noch ein Lunchpaket mitgegeben. I love couchsurfing.
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Donnerstag, 13. November 2008

Couchsurfing die Erste

In Little Rock hat es dann endlich geklappt. Zum ersten Mal über die Plattform Couchsourfing.com bei netten Leuten übernachtet. Wir wurden echt lieb begrüßt und hatten einen sehr schönen Abend mit Knabberzeug und anschließend Lasagne. Elodie und Emmanuel sind erst seit zwei Monate in den USA und waren vorher fünf Jahre in England. Echt interessant über europäische Ansichten von Auswanderer zu reden. Da ist man auf einer Wellenlänge. Das war echt schön. Bessere Gastgeber konnte man beim ersten Mal nicht haben.
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Pickup von Elvis in Arkansas


Wie ihr vielleicht schon verfolgen konntet, gibt es hier auf der mittleren Ebene der USA nicht so viel zu sehen. Wir waren in Oklahoma City und sind gleich weiter gefahren. Selbst der Reiseführer hat nichts Interessantes hergegeben. So überquerten wir die Staatsgrenze von Arkansas und haben mal wieder eine Nacht im Auto auf dem Parkplatz des Arkansas Visitor Centers verbracht. Das hat diesmal ziemlich gut geklappt. Sonst hatte Kathy immer auf der Rückbank geschlafen und ich vorne. Jetzt haben wir mal gewechselt. Kathy taten die Knie schon weh. Am Morgen waren sind wir dann auf die Toiletten gegangen, und ich sage euch, man hätte vom Boden essen können. Das Häusschen sah so gut aus und hatte zudem noch einen ziemlich tollen Kamin. Das war echt gemütlich.Bevor wir dann in der Hauptstadt von Arkansas - Little Rock - unser erstes Erlebnis mit Couchsurfen machen sollten war ich noch im Automobilmuseum in Centerville. Hier stehen Oldtimer von u.a. Elvis Presley, Bill Clinton und Rockefeller. (Bilder findet ihr im Webalbum)
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Samstag, 8. November 2008

Welcome to Texas


Nach einer erneuten Nacht im Auto (und es wird nicht wärmer), ging es dann weiter über die nächste Staatsgrenze nach Texas. Everything is a little bit larger in Texas. Im Big Texas Steak House wird dies deutlich. Hier gibt es nicht nur große Autos, Kühe, Stiefel oder Stühle (siehe Foto), nein es gibt auch das größte Steak mit 72 Ounce (das entspricht über 2 kg) gratis - vorausgesetzt man schafft es innerhalb von einer Stunde zu verspeisen. Sollte das nicht gelingen, dann kostet es stolze 72 Dollar. Die Größe täuscht voll, und man könnte echt meinen, es ist zu schaffen, doch es ist schier unmöglich. Während wir lecker gespeist haben, konnten wir zuschauen, wie es jemand mit über 2 kg Fleisch aufgenommen hat. Er hat es nicht geschafft.
Anschließend haben wir die populäre Cadilac-Ranch hier im Ort Amarillo besucht. Hier wurden zehn ausrangierte Cadillacs in den Boden versenkt. Der Anblick ist echt spektakulär. Schaut euch dazu die Fotos an. Übrigens: Da Texas über ein Drittel der amerikanischen Ölbestände fördert, ist der Sprit hier echt sagenhaft günstig. Wir haben das heute mal in Euro umgerechnet. Das entspricht beim aktuellen Kurs ca. 43 Cent für einen Liter Benzin. Da macht das Autofahren spaß.
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Ein Hauch Europa

Direkt im Anschluss an den Besuch des Grand Canyons haben wir unseren Trip fortgesetzt. Über Flagstaff, wo wir ursprünglich übernachten wollten, noch ein Stück weiter ostwärts auf der Route 66 (oder auch Interstate 40). Wir wollten mal versuchen spontan ein Motel etwas außerhalb der großen Städte zu suchen. Das hat auch auf Anhieb zu einem recht günstigen Preis in einem kleinen Städtchen namens Winslow funktioniert. Endlich wieder Kontakt zur Außenwelt und ein warmes Bett. Das tat gut.
Am nächsten Tag ging es dann nach Albuquerque. Diese Stadt hat einen Hauch von Europa. Nach einer weiteren Nacht im Motel ging es dann in die Stadt. Die Bauten ähneln denen der Spanier, und ein Besuch in Old Town mit schöner Architektur und kleinen Souvenierläden bei herbstlichen Temperaturen und sagenhaften Sonnenstrahlen war einfach mal wieder ein Genuss. Das gibt viel Freude für schöne Fotos in einer schönen Atmosphäre.
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